Bernard Paschke

 
 

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ICH weiß... Was du im Sommer 2037 tun wirst (Theater)

Wir tippen das Jahr 2037. Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass sich niemand von uns mehr ein Leben ohne all ihre nützlichen Errungenschaften vorstellen kann. Wir, das sind Zoe, Katja, Marvin, Finn und Adrian. Wir waren Freunde, wir fünf. Und die technischen Errungenschaften, das sind die Nährstoffpräparate, das Beamen und vieles mehr, aber vor allem eben… ICH. ICH ist die Sprachsoftware der Augmented-Reality-Kontaktlinsen, welche ja mittlerweile ebenfalls aus keinem Auge mehr wegzudenken sind.

Nun ja, für uns jedenfalls nicht. Unsere Eltern sahen das anders. Sie schickten uns fünf auf einen Campingtrip in den Wald, ohne moderne Technik, aber vor allem ohne Augmented-Reality-Kontaktlinsen und… Ohne ICH. Sie sagten: „So wie wir damals“. Quasi auf Entzug. Schwachsinn. Denn wie soll man bloß in einem Wald überleben? Wir wussten es jedenfalls nicht.

ICH wusste es. Wir hatten versprochen, ICH nicht zu fragen. Aber was sollte schon passieren, in einem einsamen Wald, nur wir fünf und eine Software, die für alle nur das Beste will? 

Wir hatten ja keine Ahnung...

"Mit witzigen Gegenwartsanspielungen und Sprachspielen erzählt Bernard Paschkes Inszenierung mit flottem Tempo eine unverschämt unterhaltsame Zukunftsgeschichte. Die jungen Spieler agieren erfrischend präzis. Wer nie unter Tränen seinen Browser verwünschte oder Android für eine Variante humaner Kommunikation hält, darf in seinem postmodernen Kokon verharren. Für alle anderen ist die zweistündige Aufführung ein intelligentes Vergnügen." - General-Anzeiger Bonn, 22.08.17

"Zynisch-ironisch sind die Dialoge (...), zahlreiche doppeldeutige Anspielungen verfehlen ihre Wirkung nicht. Aufrüttelnd, kritisch" - Bonner Rundschau, 22.08.17

"Es ist eine durchaus intelligente, kritische und zugleich unterhaltsame Auseinandersetzung mit der zunehmenden Digitalisierung (...). Eine beeindruckende Inszenierung." - Rhein-Zeitung, 22.08.17

20. - 31. August 2017 in BONN, Contra-Kreis-Theater

  

 

Die Drei Musketiere - Ein Zwei-Mann-Stück (Theater)

Hört! Hört! Bauern, Wegelagerer, Habenichtse, Lakaien, Pöbel, Volk!
Seine königliche Majestät, der König, Seines Zeichens König von Frankreich, wünscht Euch auf diesem Wege mitzuteilen, dass nun endlich die wahre Geschichte des jungen D´Artagnan aus der Gascogne erzählt wird: Die Drei Musketiere - Ein Zwei-Mann-Stück.

Warnhinweise:

Nehmt Euch vor dem Photonenstrahl in Acht, wenn sich die beiden Darsteller Bernard Paschke und Matti Klessascheck mithilfe von etwas Magie und einem Fluxkompensator todesmutig zerteilen, um alle 15 Rollen dieses Stücks spielen zu können! Von führenden Humorexperten als „möglicherweise witzig“ eingestuft. Kann Spuren von Nüssen enthalten.

"Paschkes Drehbuch beweist Selbstirone und arbeitet Dialoge ein, die als Abbild seiner jungen Generation fungieren. (...) Dass ihm satirische Unterhaltung liegt, hat er bewiesen." - General-Anzeiger Bonn, 05.09.16

03. + 05. September 2016 in BONN, Contra-Kreis-Theater

 

 

Die Känguru-Chroniken (Theater)

Nach der gleichnamigen Roman-Trilogie von Marc-Uwe Kling

Ein kommunistisches Känguru zieht bei Marc-Uwe, einem Kleinkünstler, der nicht gerne Kleinkünstler genannt wird, ein. Zusammen führen sie viele hochpolitische und gleichzeitig sehr witzige Dialoge, legen sich mit Polizisten an oder verunsichern Bankangestellte - bis das Känguru eines Tages abgeschoben wird, da es ein „unproduktiver Ausländer“ sei. Aber es kehrt zurück und ist sich sicher: Das ist alles die Schuld des kapitalistischen Pinguins, der gegenüber eingezogen ist. Als dieser auch noch verschwindet, reisen ihm Känguru und Marc-Uwe hinterher, um die ganze Welt, um seinen „bösartig-kapitalistischen Weltvernichtungsplan“ zu durchkreuzen...

 

"Mit Witz und Ironie boten die Akteure treffende Bezüge zu Bonn und zur aktuellen Politik. Zu loben sind sehr gute Aussprache, stete Bühnenpräsenz und treffende Körpersprache" - Auszug aus der Jurybegründung des Spotlights-Theaterfestivals Bonn 2016 für den 2. Platz in der Kategorie "Sprechtheater ab 16 Jahren" (Anmk. des Künstlers: "Fun Fact am Rande: Zum Zeitpunkt der Preisverleihung war ich noch gar nicht 16 Jahre alt")

11. + 12. Dezember 2015 in BONN, Aula des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums

30. Januar 2016 in BONN, Aula des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums

18. Juni 2016 in BONN, Pantheon