Über Bernard Paschke

Bernard Paschke, geboren im Jahr 2000, ging in Bonn zur Schule. Bereits in der Schulzeit begann er, Theaterstücke zu schreiben, inszenieren und zu spielen - später im Contra-Kreis-Theater in Bonn. Seit 2017 ist er mit eigenen Kabarettprogrammen auf Tournee und seit 2018 Mitglied der Leipziger Pfeffermühle.

Wer bin ich, wie konnte das passieren und wer ist daran schuld? Und was sagt die Presse dazu?

Allesamt gute Fragen. Aber der Reihe nach...

Wer bin ich?

Kabarettist, Autor, Schauspieler, Regisseur. Mitglied des Kabarettensembles der „Leipziger Pfeffermühle“. Ich bringe Leute zum Lachen, zum Schmunzeln und im Idealfall zum Nachdenken – mit allen Mitteln: Von Stand-up über Schauspiel und Ensemble-Kabarett bis zu Gesang bin ich mir für nichts zu schade.

Wie konnte das passieren?

Eigentlich wollte ich ein seriöses Studium anfangen und später einmal einen ehrbaren Beruf ergreifen. Doch dann wurde mein Theater-Hunger geweckt - und zwar durch einen schulischen Theaterkurs, der so langweilig war, dass ich beschloss, Marc-Uwe Klings „Die Känguru-Chroniken“ auf die Bühne zu bringen, um meinen Mitschülern und mir selbst zu beweisen, dass Theater auch Spaß machen kann. Sogar so viel Spaß, dass weitere Stücke folgten – nach der Schule schrieb, inszenierte und spielte ich noch zwei weitere Theaterstücke im Contra-Kreis-Theater in Bonn - „Die Drei Musketiere - Ein Zwei-Mann-Stück“ und „ICH weiß, was du im Sommer 2037 tun wirst“... Bevor ich mit 16 das Kabarett für mich entdeckte.

Mein erstes Programm „Der Tag des jüngsten Gesichts“, war eigentlich nur als ein kleines Projekt unter vielen gedacht, wurde aber so gut aufgenommen, dass ich mich voll und ganz aufs Kabarett konzentrierte. Erst recht, als mich die Leipziger Pfeffermühle fragte, ob ich in ihrem Ensemble spielen wolle. Kurzerhand zog ich nach Leipzig und lernte per Zufall den sächsische Kabarettisten Meigl Hoffmann kennen. Zusammen brachten wir einen Tag vor meiner Volljährigkeit unser Programm „Der führerlose Aufzug“ auf und über die Bühne.

Nach hunderten Gastspielen und der Teilnahme am Prix Pantheon kam für alle recht überraschend eine Pandemie, die die gesamte Kleinkunstszene auf den Kopf stellte. Und während die Welt Klorollen bunkerte und Impfstoffe testete, schrieben und probten wir innerhalb von vier Wochen ein völlig neues Krisen-Programm, „Alles auf Anfang“.

2020 wurden Meigl Hoffman und ich außerdem Teil der Kampagne "So geht sächsisch" des Freistaats Sachsen, 2021 durfte ich bereits mein drittes Theaterstück für das Contra-Kreis-Theater in Bonn schreiben und inszenieren - mitspielen außerdem: „Es geht um die Welt". Eine Wiederaufnahme 2022 ist geplant.

Wer ist daran schuld?

Ganz generell gesprochen natürlich meine Eltern, herzlichen Dank dafür!

Herr Graf, den Lehrer, der mir – unbeabsichtigt – meinen Berufsweg gezeigt hat.

Claudia Lüth, Jugenddezernentin der Stadt Bonn, die mich an das Contra-Kreis-Theater und das Pantheon vermittelte.

Horst Johanning, Leiter des Contra-Kreis-Theaters, der mich in seinem ehrenwerten Haus spielen ließ und lässt.

Bettina Maretsch, Mitarbeiterin im Contra-Kreis-Theater, die mich stets unterstützt hat.

Dieter Richter, Geschäftsführer der Leipziger Pfeffermühle, der mit einem gewaltigen Vertrauensvorsprung einen 17-Jährigen engagierte.

Meigl Hoffmann, der mir Freund und Kollege ist.

Bernard Paschke, 02.07.21

Was sagt die Presse dazu?

Fotos: Ingo Bollhoefer Photography, Bernard Paschke

"Er weiß doch gar nichts von den Tiefen und den Brüchen im Leben der Erwachsenen?!"

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